Über uns

Allerhand aus erster Hand, alles über uns.

 

Während meiner Berufsjahre im Außendienst war es immer wieder nötig, auswärts zu übernachten und ich traf dabei auf die unterschiedlichsten Quartiere und Herbergen.

Sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen sammelte ich in diesen Jahren, in denen auch meine Überzeugung reifte, daß gute Unterkunft nicht teuer, preiswerte Übernachtung nicht schlecht sein muß.

ich "gastierte" in diesen Jahren in 5-Sterne-Hotels in der Großstadt genauso wie in der kleinen Familienpension am Dorfrand.

Hier ein paar Erinnerungen, die mir bei der Renovierung und Einrichtung meines Gästehauses ständig vor Augen waren:

- Ich nächtigte in Hotels, die sich lt. Prospekt damit rühmten, das älteste Haus der Stadt zu sein, was sich im Nachhinein als vollkommen korrekte Angabe erwies. - schade nur, dass sich die komplette Ausstattung der Zimmer inklusive Sanitär vermutlich noch an den Bau des ältesten Hauses erinnern konnten.

- Auch eine Übernachtung  in einem "Stadthotel" aus der Gründerzeit bleibt mir in fester Erinnerung: Am Eingang befand sich ein wunderschönes altes Emailleschild mit der Aufschrift: "Fließendes Wasser und elektrisches Licht!" - und auch das war nicht gelogen: Das Wasser war zwar leider nur kalt zu bekommen und floß aus einem Rohr mit Drehrad direkt in einen gußeisernen Ausguß mitten im Zimmer und das elektrische Licht bestand aus einer Glühlampe die direkt an zwei aus der Decke hängende Drähten gelötet war. Dieses Hotel war wenigstens absolut sauber und wurde von einer überaus freundlichen und zuvorkommenden alten Dame bewirtschaftet.

- Ebenso finde ich im Gedächtnis zalhreiche Betten, bei denen entweder der Kopf oder aber die Füße draußen bleiben mußten, Matratzen mit reichlich Tiefgang, Zimmer ohne passende Schlüssel oder aber Duschen, bei denen selbst der schlankeste Mensch Platzangst bekommt....

 Aber auch solche Gästehäuser waren darunter, die ihren Namen völlig zurecht trugen:

- zuvorkommende Betreiber ,die den Mensch in mir sahen und nicht den Geldautomaten.

- herrlich frische Bettwäsche und schöne Bäder, die einem den Abschied bei der Abreise fast schon schwer machten.

- Neue und alte Häuser mit Ausstattung auf dem Stand der Neuzeit, gepflegt, und meistens von Menschen betreut, die selbst viele Jahre unterwegs waren und wussten, was der Gast zu schätzen weiß.

Alles beginnt beim Angagement und der Bereitschaft, die Gäste zu verstehen und ihnen den Aufenthalt so angenehm wie nur möglich zu gestalten.

Freundlichkeit kostet nichts, bringt aber hohe Zinsen.

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